TRUE LAUSITZ ist ein Podcast, der regionale Sagen, Legenden und mysteriöse Erzählungen aus der Lausitz behandelt wie ungelöste Kriminalfälle. Wir gehen mit forensischen Methoden, Zeitzeugen-Befragungen und Tatort-Analysen den alten Geschichten auf den Grund — vor Ort, in den Dörfern, Wäldern und Landschaften, in denen sie sich zugetragen haben sollen.
TRUE LAUSITZ ist ein Projekt der DOMOWINA Niederlausitz Projekt gGmbH (domPRO) mit Sitz in Cottbus. Das Produktionsteam arbeitet mit Medienpartnern, regionalen Heimatvereinen, dem Elbenwald Festival sowie weiteren Kooperationspartnern zusammen. Weitere Unterstützung kommt von Lars Katzmarek MdL, Sprecher für Sorben/Wenden der SPD-Fraktion im Landtag Brandenburg.
True Crime ist das meistgehörte Podcast-Genre in Deutschland. Wir nutzen diese Erzählmechanik — Spannung, Ermittlung, offene Fragen — und übertragen sie auf regionale Sagen und Legenden. So entsteht eine neue Form der kulturellen Auseinandersetzung, die unterhält, bildet und die Lausitz als Kulturlandschaft sichtbar macht.
TRUE LAUSITZ ist zweisprachig angelegt: Deutsch und Niedersorbisch. Die sorbisch-wendische Minderheitenkultur ist ein wesentlicher Teil des Projekts. Wir arbeiten eng mit sorbischen Kulturinstitutionen zusammen, um Authentizität und kulturelle Sensibilität zu gewährleisten.
Geplant sind acht Episoden mit jeweils 30 bis 45 Minuten Länge. Jeder der fünf Landkreise der brandenburgischen Lausitz wird mit mindestens einer Episode vertreten sein.
Sobald die Produktion abgeschlossen ist, wird TRUE LAUSITZ auf allen gängigen Podcast-Plattformen verfügbar sein. Infos zu den Veröffentlichungsterminen findest du auf dieser Website und unseren Social-Media-Kanälen.
Wir suchen lokale Sagen, Legenden und mysteriöse Erzählungen aus der Lausitz — ob mündlich überliefert, fast vergessen oder fest in der Gemeinde verankert. Das können sorbisch-wendische Sagenfiguren und Bräuche sein, unerklärliche Ereignisse, mysteriöse Orte oder Geschichten aus der Tagebaulandschaft, aus Wäldern, Seen und historischen Stadtkernen.
Wir behandeln keine realen Kriminalfälle und keine frei erfundenen Geschichten. Es geht um überliefertes Erzählgut — Sagen, Legenden, mysteriöse Begebenheiten, die in der Region verwurzelt sind und einen tatsächlichen Bezug zu einem Ort oder einer Gemeinschaft haben.
So, wie es dir am leichtesten fällt: per E-Mail (Textform), als Sprachnachricht (Audio-Datei per Mail oder Messenger) oder klassisch per Brief. Einreichungen auf Niedersorbisch sind ausdrücklich willkommen.
Nein, überhaupt nicht. Fragmente, Bruchstücke, vage Erinnerungen — all das ist wertvoll. Manchmal sind es gerade die unvollständigen Geschichten, die die spannendsten Ermittlungen ergeben. Erzähl uns einfach, was du gehört hast, von wem und wo es sich zugetragen haben soll. Den Rest recherchieren wir.
Jede Einreichung wird vom Redaktionsteam gesichtet und auf ihr Potenzial als Podcast-Episode bewertet. Bei Interesse nehmen wir Kontakt mit dir auf, um mehr zu erfahren. Anschließend beginnt die Recherche vor Ort — mit Zeitzeugen-Befragungen, Ortsbegehungen und forensischen Analysen der historischen Schauplätze.
Ja. Du kannst deine Geschichte einreichen, ohne deinen Namen zu nennen. Allerdings können wir dich dann nicht für Rückfragen kontaktieren, was die Recherche erschweren kann. Wenn du namentlich genannt werden möchtest — oder eben nicht — teile uns das einfach mit.
Die Auswahl erfolgt durch das Redaktionsteam in Abstimmung mit der wissenschaftlichen Begleitung durch Janin Pisarek. Kriterien sind unter anderem: die regionale Verankerung der Geschichte, ihr Ermittlungspotenzial, die Vielfalt über alle fünf Landkreise hinweg und die Möglichkeit, sie zweisprachig aufzuarbeiten.
Story-Scouts sind Menschen aus der Region, die in ihren Gemeinden potenzielle Fälle identifizieren — Sagen, die noch nicht aufgeschrieben wurden, Orte mit mysteriöser Geschichte, Personen mit Wissen über alte Erzählungen.
Co-Ermittler*innen begleiten das Produktionsteam zu den Schauplätzen und bringen ihr Lokalwissen direkt in die Recherche und Aufnahme ein. Du kennst die Wege, die Leute, die Geschichten — das macht dich zur idealen Begleitung bei unseren Ermittlungen vor Ort.
Unbedingt. Gerade die Stimmen von Anwohner*innen verschiedener Generationen sind für das Projekt unverzichtbar. Wenn du eine Geschichte aus erster oder zweiter Hand kennst und bereit bist, vor dem Mikrofon davon zu erzählen, melde dich bei uns.
Nein. Das Einzige, was du mitbringen musst, ist Neugier und Interesse an den Geschichten deiner Heimat. Ob du 16 oder 80 bist, ob du Podcasts hörst oder noch nie einen gehört hast — du bist willkommen.
Alle eingesendeten Geschichten werden gesichtet und bei Eignung als Grundlage für eine Podcast-Episode verwendet. Darüber hinaus fließen sie in ein digitales Kulturarchiv ein, in dem die erforschten Erzählungen dauerhaft dokumentiert und online zugänglich bleiben. Über die genauen Nutzungsrechte informieren wir dich vor einer Veröffentlichung persönlich.
Ja. Wenn du möchtest, dass dein Name nicht genannt wird, respektieren wir das selbstverständlich. Teile uns deinen Wunsch einfach bei der Einreichung mit. Auch Zeitzeugen und Co-Ermittler*innen können auf Wunsch anonym bleiben.
Deine Daten werden ausschließlich im Rahmen des Projekts verwendet und gemäß der DSGVO verarbeitet. Kontaktdaten dienen nur der Kommunikation mit dir und werden nicht an Dritte weitergegeben. Detaillierte Informationen findest du in unserer Datenschutzerklärung.
Ja. Bevor deine Stimme oder dein Beitrag in einer Episode veröffentlicht wird, erhältst du eine Einverständniserklärung, in der genau beschrieben ist, wie dein Beitrag verwendet wird. Ohne deine Zustimmung wird nichts veröffentlicht.
TRUE LAUSITZ umfasst alle fünf Landkreise der brandenburgischen Lausitz: Cottbus (kreisfreie Stadt), Spree-Neiße, Dahme-Spreewald, Oberspreewald-Lausitz und Elbe-Elster. Jeder Landkreis wird mit mindestens einer Episode vertreten sein.
Der Fokus von TRUE LAUSITZ liegt auf der brandenburgischen Niederlausitz. Geschichten aus der sächsischen Lausitz oder der Oberlausitz können wir in dieser Staffel nicht berücksichtigen — aber wir dokumentieren sie gerne für eine mögliche Erweiterung des Formats in der Zukunft.
Die sorbisch-wendische Kultur ist ein lebendiger, aber gefährdeter Teil der Lausitzer Identität. Viele der spannendsten Sagen und Erzählungen haben sorbische Wurzeln. Die zweisprachige Umsetzung würdigt diese Minderheitenkultur, macht sorbische Sagen einem breiteren Publikum zugänglich und trägt dazu bei, die Sprache im Alltag sichtbar und hörbar zu halten.
Im August wird eine komplette Podcast-Episode live auf der Bühne produziert — in Kooperation mit dem Elbenwald Festival. Das Publikum wird aktiv in die Ermittlung eingebunden, kann eigene Theorien und Hinweise einbringen und erlebt die Entstehung einer Episode in Echtzeit. Es ist eine Verbindung aus Performance-Kunst und digitaler Kulturproduktion.
Heimatvereine sind für uns essenzielle Wissensvermittler und Brückenbauer zur lokalen Bevölkerung. Schulen können TRUE LAUSITZ als Material für projektbasierten Unterricht nutzen. Und kulturelle Institutionen können als Veranstaltungsort, Recherchepartner oder Multiplikator mitwirken. Schreib uns eine E-Mail und wir besprechen die Möglichkeiten.
Ja. Unser Pressekit mit Projektbeschreibung, Bildmaterial und Pressemitteilung stellen wir Journalist*innen und Medienvertreter*innen gerne auf Anfrage zur Verfügung.
Alle Presse- und Medienanfragen bitte an xxx(at)truelausitz.de. Wir melden uns zeitnah.